Systemische Therapie und Gestalttherapie 

Ich verstehe Leidenszustände als Störungen der Entwicklungs- und Anpassungsfähigkeit und spreche weniger von Krankheit im Sinne von Defekten. Symptome betrachte ich zunächst als verfehlte „Lösungsversuche“. Daraus ergeben sich die Fragen: Wozu diente der Lösungsversuch? Und: Wodurch kann man ihn sinnvollerweise ersetzen?

Entsprechend richtet sich die therapeutische Zusammenarbeit nach persönlichen Hintergründen, Lebensentwürfen und Bedürfnissen. Therapeut und Klient*in begegnen sich im Dialog und auf Augenhöhe.

Eine Besonderheit meiner Arbeit liegt in der Kombination von Gesprächen mit erlebnisorientierten Methoden wie systemischen Aufstellungen, Psychodrama, Kunsttherapie oder der Sandspiel-Therapie.

Schwerpunkte meiner Behandlung:
Systemische und Gestalttherapie eignen sich besonders zur grundlegenden Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung; auch wenn man das Gefühl hat, vom Leben überfordert zu sein oder immer wieder an innere Barrieren zu stoßen, bei andauernden Erschöpfungszuständen, Problemen mit dem Selbstwertgefühl oder dem eigenen Lebenssinn sowie bei folgenden klinischen Diagnosen:

– Depressive Störungen
– Neurasthenie (Burn-out)
– Anpassungs- und posttraumatische Belastungsstörungen
– generalisierte Angst- oder Panikstörungen
– soziale Phobien

Begleitung, Stabilisierung und Wiedereingliederung bei akuten Essstörungen, Suchterkrankungenpsychotischen Krisen, oder bei psychosomatischen Symptomen in enger Absprache mit den entsprechenden Fachärzten.

-> Methoden